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Elektromobilität

Allgemein

Die Elektromobilität ist ein weiterer Schlüssel zur nachhaltigen Nutzung solar erzeugter Energie. Die mobile Nutzung von Elektroenergie ist klima- und umweltfreundlich, ressourcenschonend und effizient. Deshalb ist es sinnvoll diese Technologie schon heute zu nutzen.

Eine wesentliche Voraussetzung für das Laden eines Elektroautos bzw. eines Plug-in Hybrid ist der Stellplatz mit der Möglichkeit zur Installation eine Ladasation.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Elektrofahrzeug zu laden. Die einfachste Methode  ist das Laden an einer gängigen Haushaltsteckdose. Dabei wird das Elektrofahrzeug über ein Ladekabel mit integr. Steuerteil (In-Kabel-Kontrollbox ICCB) mit der Steckdose verbunden. Nachteil dieser Methode ist neben der langen Ladezeit von mehreren Stunden das erhöhte Risiko eines Kabelbrandes, da das hausinterne Stromnetz stark belastet wird. Durch den niedrigen Wirkungsgrad wird diese Ladung oft als "Notladung" bezeichnet.

Eine schnellere Methode ist der Anschluss an einen in vielen Haushalten häufig schon vorhandenen Kraftstromanschluss. Bei diesem wird eine Ladespannung von 400 Volt erreicht, was die Ladezeit erheblich verkürzt. Auch hier wird ein Ladekabel mit ICCB benötigt.

Eine deutlich komfortablere und sichere Alternative zum Aufladen des Fahrzeuges bietet eine Wallbox, welche ebenfalls mit Dreiphasenwechselstrom betrieben wird. Vorteil ist die bereits integrierte Ladesteuerung. Es kann das E-Auto-spezifische Ladekabel ohne ICCB verwendet werden. Die Wallbox wird mit 400 Volt und 16 oder 32 Ampere an das Stromnetz angeschlossen. Durch die erhöhten Ampere können höhere Ladeleistungen von 11 bis 22 Kilowatt erzielt werden, welche die Aufladezeit deutlich verkürzt. Die Ladezeit ist jedoch auch von der Batteriekapazität des Elektroautos selbst abhängig. Je größer die Batterie, desto länger die Ladezeit für eine Komplettladung.

Im Moment gibt es unterschiedliche Ladekabel. Während das Fahrzeug über einen Stecker Typ1 oder 2 angeschlossen wird, variieren die Hausanschlussstecker erheblich.

Hier eine Übersicht der gebräuchlichsten Ladekabel.

    • Der Standard-Stecker (nach CEE 7/4) wird auch als Haushaltsstecker bezeichnet, da er in deutschen Haushalten Standard ist. Die Ladeleistung beträgt etwa 2,3 kW bei 230 Volt bzw. 10 Ampere. Ein Kabel mit ICCB wird benötigt.
    • Der CEE-Blau Stecker (Norm IEC 60309) wird auch als "Camping-Stecker" bezeichnet da er oft durch seine robuste Art im Campingbereich verwendet wird. Mit einer mobilen Ladebox bzw. eine entsprechenden ICCB erzielt er eine Ladeleistung von 3,7 kW bei 230 Volt und 16 Ampere. Auch hier wird ein Kabel mit ICCB benötigt.
    • Ähnlich wie der CEE-Blau Stecker wird auch der CEE-Rot Stecker (nach Norm IEC 60309) für die Dauerbelastung verwendet. Oft ist es auch unter den Namen "Drehstrom-Stecker" zu finden. Er ist für 400 Volt und 16 Ampere ausgelegt, somit ist eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt möglich. Hier wird ebenfalls ein Kabel mit ICCB benötigt.
    • Der Ladestecker Typ 2 (Norm IEC 62196) wird auch als Mennekes-Stecker bezeichnet. Die meisten Wallboxen und öffentliche Ladestationen sind mit diesem Anschluss ausgestattet. Der Typ 2-Stecker wurde speziell für das Laden von Elektroautos entwickelt, da sie zusätzlich zum Strom auch Informationen zwischen Auto und Ladestation austauschen. In der Ausführung von 400 Volt und 32 Ampere bringen sie es auf eine Ladeleistung von 22 Kilowatt. Eine ICCB ist nicht notwendig, da die Ladesteuerung in der Wallbox integriert ist.
    • Asiatische Elektrofahrzeuge nutzen bevorzugt den Ladestecker Typ 1, welcher auf ein 20/240-Volt-Einphasen-Dreileiternetz ausgelegt ist. Dadurch kann er mit einem einphasigen Lagegerät eine Ladeleistung von maximal 7,4 Kilowatt erzeugen. Für den europäischen Markt hat dieses Kabel auf der einen Seite einen Typ 2-Stecker und auf der anderen Seite einen Typ 1- Stecker. Hier gilt das gleiche bezüglich der Ladesteuerung.

Wallbox System E3DC

Das Zusatzmodul gibt den aus Solarenergie gewonnenen, kostenlosen Strom direkt an Ihr E-Fahrzeug weiter.

Das Ladegerät misst die Ladeleistung und kennt, in Verbindung mit dem S10 Hauskraftwerk, den Hausverbrauch. In dieser Kombination kann entweder das Laden des S10-Speichers oder des E-Fahrzeugs priorisiert werden. Zudem kommuniziert die Wallbox mit dem Elektrofahrzeug und reduziert den Ladestrom so, dass die Fahrzeugbatterie fast ausschließlich Eigenstrom aufnimmt.

Ein Elektroauto zu laden stellt die meisten Personen aufgrund der fehlenden Ladeinfrastruktur vor große Probleme. Die Wallbox von E3/DC ist die ideale Ergänzung zu den E3/DC Stromspeichersystemen. Durch die Kombination Hauskraftwerk und Wallbox kann das Elektrofahrzeug einfach und bequem mit eigenem Strom zu Hause geladen werden. Kostenloses Tanken ohne Netzstrom ist durch selbstgesteuertes und intelligentes Laden möglich. Die Entscheidung, ob das Auto nur durch Solarstrom geladen oder zusätzlicher Strom aus dem Netz bezogen werden soll, steht dem Benutzer offen. Über das 4,3“-Farbdisplay und die mobilen Applikationen kann sowohl der aktuelle Ladezustand als auch der erhöhte Eigenverbrauch von überall abgelesen werden.

Zudem verfügt die Ladestation für das Eigenheim über eine eine Status-LED und eine Bewegungserkennung, die das Display bei Annäherung einschaltet.

Die private Dachtankstelle steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung.

Ladebox Uesa

UESA Ladesäule LS-22kW

Schnellladestation für das gleichzeitige Aufladen von bis zu zwei Elektrofahrzeugen.

- Außenverteiler aus GFK, IP44

- Innengehäuse IP54

- bis zu zwei Ladepunkte bis 22 kW Ladung

- Typ 2 Stecker

- als autarke Lösung ohne zpezielle Vorsicherung einsetzbar

- incl. allstromsensitieven FI-Schutzschalter

- Ansicherung der Steckdose über Leitungsschutzschalter

- Freigabeschalter mit Schlüssel

- Steckverriegelung beim Ladevorgang

- ohne Ladekabel